Testen von Atari Netzteilen.

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Hallo zusammen.

Ich sortiere gerade meine Sammlung. Gibt es irgendwo Informationen, welche Tests man für ein ordnungsgemäßes Funktionieren der versch. Netzteile machen kann. Anders gesagt, was sind die normalen Spannungen die unbelasteten Netzteile man bekommt?

Gibt es eigentlich ein ähnliches Gerät wie der C64-Saver für die Ataris bzw. kann man den mit angepassten Steckern auch verwenden?

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hallo Zu diesem Thema würde mich auchmal interessieren welche Netzteile original sind und welche mit der Hardware in den ca.10 Jahren der Produktion ausgeliefert wurden Ich glaube die Auswahl ist nicht unerheblich

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Wenn es sich bei dem A8-Netzteil um ein Schaltnetzteil handelt, ist es kein originales ATARI-Netzteil - die gab es meines Wissens nur linear mit richtigem Trafo.

Hier ein Bild mit einer Auswahl an originalen Netzteilen:

image.jpg

http://blog.3b2.sk/igi/2017/09/default.aspx

Ich habe noch mindestens zwei andere Modelle. Bei meinem 600XL war noch ein ungefähr Ziegelsteingroßes NT dabei.

Die Leerlaufspannung sollte knapp über 5V liegen, ich würde mal sagen maximal 5.4 V. Unter Last kann sie einbrechen, da würde ich nicht unter 4.7 V gehen. Höher als 5.25 V sollte sie unter Last nicht sein. Ist die Spannung zu niederig, kann es sein das der Rechner selbst zwar noch läuft, aber Peripherie am SIO-Bus Probleme bekommt, weil die Spannung dort dann noch niedriger sein kann.

tf_hh kann da genaueres zu sagen.

Messen würde ich mit einem Scope unter Last, so um 1 A. Es kann sein daß ohne Last eine saubere Gleichspannug rauskommt, die aber unter Last Einbrüche bekommt. Das läßt sich mit einem einfachen Digitalmultimeter nicht erkennen.

Gut: th-3842083758.jpg Nix gut: th-1883861902.jpg

(Beispielbilder aus dem www)

Anhänge:

Sleeπ

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Danke für die Ausführung. Was ist mit den 9V AC-Netzteilen? Wieviel ist da der erlaubte Bereich?

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Hm, was erlaubt ist kann ich aus dem Stegreif nicht sagen. Ist aber auch nicht ganz so kritisch, weil in den AC-Netzteilen nur der Trafo (+ Sicherungen) drin ist. Entweder es kommen etwas über 9V AC raus oder halt nicht. Die Leerlaufspannung ist hier grundsätzlich höher als die Nennspannung. Da wir anstelle der damals übliche 220 V inzwischen rund 240 V an der Steckdose liegen haben, kommt noch mal was drauf.

Die eigentliche Stabilisierung findet dann in den Geräten statt - insofern ist es nicht ganz so tragisch wenn die Eingangsspannung etwas höher ausfällt.

Beliebig hoch darf sie natürlich nicht sein; das würde die Elkos vor der Stabilisierung überfordern und es müßte zu viel Leistung verbraten werden -> mehr Hitze. Beides ist nicht gesund.

Sleeπ

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Standard-TTL-Schaltkreise sind für einen Betrieb an einer Versorgungsspannung von 5 V mit einer Abweichung von 5 % ausgelegt. So haben es damals die Hersteller festgelegt, also 4,75-5,25Volt. 😳

Wir wissen, dass es Dinge gibt, die wir nicht wissen. Aber es gibt auch Dinge, von denen wir nicht wissen, dass wir sie nicht wissen. HOME

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Guter Hinweis - ich habe einen entsprechenden Satz in meinem obigen Beitrag eingefügt.

Sleeπ

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Sleeπ schrieb: Hm, was erlaubt ist kann ich aus dem Stegreif nicht sagen. Ist aber auch nicht ganz so kritisch, weil in den AC-Netzteilen nur der Trafo (+ Sicherungen) drin ist. Entweder es kommen etwas über 9V AC raus oder halt nicht. Die Leerlaufspannung ist hier grundsätzlich höher als die Nennspannung. Da wir anstelle der damals übliche 220 V inzwischen rund 240 V an der Steckdose liegen haben, kommt noch mal was drauf.

Die eigentliche Stabilisierung findet dann in den Geräten statt - insofern ist es nicht ganz so tragisch wenn die Eingangsspannung etwas höher ausfällt.

Beliebig hoch darf sie natürlich nicht sein; das würde die Elkos vor der Stabilisierung überfordern und es müßte zu viel Leistung verbraten werden -> mehr Hitze. Beides ist nicht gesund.

Klar, deswegen hatte ich gefragt. Dann muss ich in den entsprechenden Schaltplänen schauen, wie da die Spannungsregelung funktioniert.

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Ich würde als erstes mal auf die Glättungskondensatoren schauen hinterm Gleichrichter schauen.

Sleeπ

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